Der kommerzielle Erfolg des Cafés ist für Laurens Martin Keil zweitrangig, denn es ist für ihn mehr persönliches Wohnzimmer und Spielwiese – das Geld wird woanders verdient, mit Splashart.
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Beide machen’s weniger mit Worten – Johann aus Holland schon gar nicht, Josh aus Vermont (USA) ein wenig – sie lassen hauptsächlich Bilder sprechen.
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Den Frühling spüre ich zwar schon in den Knochen, den Winter aber noch in den Muskeln und Gelenken. Irgendwie fühle ich mich konstant durchgefroren und unbeweglich. Da kommt der Tipp einer Freundin ganz recht. „Geh doch mal zur Silence-Jademassage in der Gneisenaustraße.“
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Um den Moritzplatz direkt herum aber auch im weiteren Umfeld wurde schon viel seit dem Mauerfall, mitunter öffentlichkeitswirksam und laut inszeniert, geplant und visioniert – aber der Moritzplatz scheint sich gegen jede auch no so gutgemeinte Planung zu sperren. Weiterlesen »
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Mamadou Kanoute ist gerade mal wieder im Senegal, um dort Waren für seinen Laden Lafia einzukaufen. Er besucht dafür vor allem die vielen, kleinen Dorfwerkstätten auf dem Lande. Weiterlesen »
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Zum Schluss stirbt der Protagonist in Mike Ries’ Novelle an seinem Suff. Mike Ries seit Jahrzehnten Graefekiezianer kennt das Trinkermilieu zu genüge und hat überlebt – er hat es geschafft trocken zu werden und zu bleiben.
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Fragende Blicke, von tiefer Traurigkeit durchdrungen sehen dich an. Transgender ist mehr als ein Rollentausch. Manch einer denkt: ein Missverständnis der Natur – die es betrifft sehen sich vielleicht als ein einziges Missverständnis.
Das vorgefestigte Bild von Mann und Frau – scheinbar auf ewig zementiert – scheint sich aufzulösen. Diejenigen die am Anfang dieser Bewegung stehen trifft die Irritation persönlich. Martina Minette Dreier scheut sich nicht die Verzweiflung zu sehen und zu zeigen.
Schönes Café, Dieffenbachstr. 54
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Schopenhauer ist mein Feind. Ich kenne ihn zwar nur vom Hörensagen und er ist lange vor meiner Geburt gestorben, trotzdem polemisiert er gegen mich. Wie seinerzeit gegen Hegel. Hegel und ich… Der Gedanke amüsiert mich. Ich verschiebe ihn auf später. Jedenfalls erfährt Schopenhauer eine tragische Wiedergeburt in Gestalt von C., mit dem ich zum sonntäglichen Laufen in der Hasenheide verabredet bin. Weiterlesen »
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Kollege H. ist gestorben. Kein Kollege von mir, aber von einem Bekannten. Der arbeitet in einer kleinen Softwarebude mit vielleicht zehn Leuten, jetzt nur noch neun. Man sollte sich also kennen. Nicht nur den Namen, sondern auch Privates. H. ist allerdings recht unbemerkt gestorben.
Zumindest wurde die Leiche erst Tage später entdeckt. Auf Arbeit haben sich die Kollegen auch nur ein bisschen gewundert, warum er nicht kommt. Generell macht man sich dort eher weniger Gedanken über die Anderen. Jeder ist schlicht mit seinen Aufgaben beschäftigt. Eine unpersönliche Männerwirtschaft. Weiterlesen »
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Ich habe mir einen Nerv im Nacken verklemmt. Im Schlaf! Ich wachte mitten in der Nacht auf und konnte mich nicht mehr bewegen. Jedenfalls nicht ohne Schmerzen. Zwecks unwachen Zustands konnte ich auch keinen klaren Gedanken fassen. Tetrazepam wäre zum Beispiel so ein Gedanke. Hilft normalerweise prima. Wenn es mir denn eingefallen wäre. Ich wickelte mir also die Decke um den Hals, um den verspannten Nacken warm zu halten – und schlief schwitzend und mit Umdrehversuchsunterbrechungen weiter. Weiterlesen »
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